Unsere Vision
Nicht für die Ewigkeit. Für den Kreislauf.
Möbel müssen nicht ewig halten. Sie müssen in den Kreislauf passen. Wir bauen aus pflanzlichen Reststoff-Fasern und massiver Eiche aus der Region, sortenrein und lösbar verbunden. So kann am Ende jedes Teil zurück in einen natürlichen oder stofflichen Kreislauf.

Woher das Material kommt
Aus dem, was andere übrig lassen.
Unsere Fasern stammen aus Reststoffen, die sonst entsorgt oder verbrannt würden. Dazu kommt massive Eiche aus der Region.
01Recycelte Papierfasern
Aus gebrauchten Kartonagen, deren Fasern für neuen Karton zu kurz sind.
02Grasfasern
Gemäht von den Rollfeldern des Flughafens Amsterdam.
03Reststoffe aus Biogasanlagen
Aus der Vergärung landwirtschaftlicher Reststoffe gewinnen wir Fasern für unsere Plattenmaterialien.
04Tomatenstauden
Aus Industrie-Gewächshäusern, die nach der Ernte sonst verbrannt würden.
05Nutzhanf
Angebaut in Deutschland und den Niederlanden.
06Textilfasern
Recycelte Baumwollfasern aus den Filtern industrieller Wäschereien. Sie geben unseren Jeans-Oberflächen ihr Blau.
07Massive Eiche
Massive Eiche aus unserer Region. Wir sind im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe zu Hause, unsere Tischlerei steht in Lippstadt. Die Stämme kaufen wir nur wenige Kilometer entfernt, schneiden sie selbst ein und lassen das Holz bei einem Partner in der Nähe trocknen. Kurze Wege, bewusster Umgang mit jeder Holzbohle.
Eiche aus der Region
Vom Stamm bis zur Holzbohle.
Neben den Faserplatten verarbeiten wir massive Eiche aus unserer Region. Wir sind im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe verankert, unsere Tischlerei steht in Lippstadt. Die Stämme kaufen wir nur wenige Kilometer davon entfernt, schneiden sie selbst ein und lassen das Holz bei einem Partner in der Nähe trocknen. So wissen wir, woher jede Holzbohle kommt, halten die Wege kurz und nutzen den Stamm so vollständig wie möglich.
Balina in Eiche ansehenWie wir es nutzen
Sortenrein gedacht, lösbar gebaut.
Lösbare Verbindungen und sortenreine Platten machen Recycling überall dort möglich, wo sich Cellulosefasern zurückgewinnen lassen. Aus den Resten entstehen neue Möbelplatten oder ganz andere Produkte, bis hin zu Textilien. Massives Eichenholz lässt sich aufarbeiten, weiterverwenden oder am Ende natürlich zurückführen.
Warum pflanzenbasiert
Sechs Gründe, die für sich stehen.
Schnelles Wachstum
Mehr Biomasse pro Quadratmeter als Holz, ohne Ressourcen zu übernutzen.
CO2-Speicherung
Arten wie Nutzhanf speichern besonders viel CO2.
Kreislaufwirtschaft
Gute Rückführbarkeit in stoffliche Kreisläufe.
Kompostierbarkeit
Industriell und natürlich kompostierbar.
Gesundheit
Keine schädlichen Ausdünstungen wie bei herkömmlichen Möbeln.
Zukunftssicherheit
Kurze Lieferketten, unabhängig von Materialpreisschwankungen.
Der Kreislauf
Design, das nicht zu Müll wird.
Herkömmliche Möbel landen oft im Sperrmüll und werden verbrannt, weil Beschläge und Verbundstoffe das Recycling verhindern. Wir denken den Weg zu Ende: Wir nehmen verkaufte Möbel zurück und geben das Material an unseren Plattenhersteller, der daraus neue Faserplatten macht.
Über unser Rücknahmesystem holen wir verkaufte Produkte am Ende der Nutzung zurück.
Lösbare Verbindungen und sortenreine Platten lassen sich zerlegen und nach Material sortieren.
Das Material geht an unseren Plattenhersteller und wird zur Ressource für neue Faserplatten.
Klima
Schon in der Anwendung emissionsärmer.
Offizielle CO2-Bilanzen liegen noch nicht vor. Belegen lässt sich heute schon: In der reinen Anwendung verursachen unsere pflanzenbasierten Platten deutlich weniger Umweltbelastung als konventionelle Materialien. Die folgenden Benchmark-Ergebnisse stammen aus einer unabhängigen Ökobilanz.
Dynamic LCA
Lebenszyklus-Analyse
Climate impact disposal per shelf, using plant based panels
* Benchmark-Ergebnisse aus einer Bachelorarbeit von Mirko Maats am AMIBM Maastricht, betreut von Dr. Ali Ghannadzadeh, Assistenzprofessor an der Universität Maastricht. Grundlage der Ökobilanz ist die Beispielberechnung und Herstellung eines Sideboards durch eudemia.
Wer hinter eudemia steckt
Chris und Jonas.
Wir wollen zeigen, dass Möbel aus Reststoffen genauso schön und wertig sein können wie herkömmliche. Und dass sich das im Handwerk umsetzen lässt.
Lerne uns kennen
Woran wir arbeiten
Vom Rohstoff bis zum fertigen Möbel.
Unser Konzept wird im INTERREG-Modellvorhaben Realise-Bio grenzüberschreitend erforscht. Gemeinsam mit unserem Werkstoffhersteller übertragen wir die Materialien erstmals in den Möbelbau und verbinden Landwirtschaft, Handwerk, Industrie und Forschung im Grenzgebiet Deutschland und Niederlande.
